FruchtBar /

 
 
Beim Nachbarn ist der Rasensprenger am Sprühen und zwei Häuser weiter jökelt der Rasenroboter über den Hausacker. Meine Sonnenliege ruft laut:
„KOMM; KOMM ZUM MIR!! Wir chillen zusammen.“ Überhaupt habe ich in dieser Sekunde beschlossen, ich mach mir keinen Stress mehr. Auch und vor allem mit den Dingen, die mir wichtig sind. Gäbe es einen äußeren Beweis dafür, würde ich Reggae-wippend durch die Gegend laufen.
Wie unnötig sich wegen etwas Stress zu machen. Lieber erst mal was Schönes tun, Robbenbabys streicheln oder den Rasen mähen. Egal, nur EINFACH KEINEN STRESS machen. Es fällt mir keine Situation einen meinem Leben ein, in der ich mit Stress erfolgreicher war. In der Medizin gibt es nur eine Berechtigung für Stress/Angst und zwar, wenn man in freier Wildbahn vor einem gefährlichen Raubtier flüchten muss, z.B. einem Tiger oder Nashorn. Hände hoch, wer musste schon mal vor einer Raubkatze fliehen? Ahh, sowas, doch da fällt mir ein, ich musste schon mal vor einer wild gewordenen Horde Jungbullen fliehen, DA war das Adrenalin gut.
 
Machen wir noch ein Beispiel. Eine Prüfung steht an, Abi oder so. Bei mir war das eine anstrengende Zeit. Ich musste viel lernen, was ich langweilig fand und hab echt nicht alles behalten können. Vor der Matheprüfung gab es zwei Typen: mich, fast ohnmächtig vor Schiss, und Janosch. Der stand pfeifend vor der Tür bis wir in den Prüfungsraum durften. Ich wähle Typ zwei. Ich wiederhole: einfach keinen Stress. Fertig. 
 
Also was tun wir nun? CHILLEN! und dabei super cool aus der Wäsche schauen UND rhythmisch WIPPEN! 
 
Sanfte Überleitung ade, kommen wir zur heutigen Inspiration: Fruchtsäfte mit Schuss (Wasser oder Prosecco)
 
Was ist eigentlich der Plural von Schorle: Schorlen, Schorles, Schorli, Schorlata?
 
Frisch, spritzig und mit leckeren Säften. Wer einen Entsafter hat, ist bei diesem Thema  klar im Vorteil. Dann ist es noch vitaminreicher und köstlicher. Ham wa hier nicht.  Chhhrrrhhh...
Aber auch mit gekauften Säften (Getränkemarkt) und neuen Kombinationen schmecken die Saft-Wasser-Mixturen wirklich gut.
 
Abends kann Mutti sich auch noch ein Piccolöchen reinschummeln.
 
 
 
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Blüten-Schorle

1 Finger breit Hollunderblütensirup (Darbo ist gut)
20 Tropfen Rosenwasser (über Amazon oder Apotheke)
mit Eis und Sprudel auffüllen.
 

Erdbeer-Rhabarber-Schorle

Je ein Drittel
Erdbeersaft
Rhabarbersaft
Sprudel
Mit Eisklötzchen auffüllen
 

Orangen-Ingwer-Schorle

3 Saftorangen
Stück Ingwer (drei Finger breit)
Sprudel
 
Orangen auspressen. Ingwer in Scheiben schneiden, mit kochendem Wasser bedecken und 10 Minuten ziehen lassen. Ingwer entfernen, Wasser abkühlen lassen. Saft und Ingwerwasser mit 1/3 kühlem Sprudel aufgießen. Simsalabim! Schmeckt sehr gut und ist erfrischend.
 
 
Herzliche Grüße
Olivia
 
 
Grooven ist immer gut, z.B. hiermit.
 
 
 

Bento Bavaria /

Grüne Stunde

 
 
Ich nehme euch heute auf einen Spaziergang mit und wir packen zusammen eine bayerische Bentobox.
 
Vorab sei erwähnt, dass mich vor ein paar Tagen ein Päckchen aus Japan erreicht hat, in dem sich Bentoware vom Allerfeinsten befand. Ganz arg liebevoll ausgesucht. Die Frau meines Verwandten lebt in Tokyo und wenn er dort zu Besuch ist, bringt er manchmal so tolle Sachen mit. Ich hatte ihn gefragt, ob er mir ein, zwei oder maximal drei dieser Plastikboxen mitbringen könnte. Bekommen habe ich ein riesiges Paket voll mit allem was man für diese Art der Pausenbrotbox brauchen kann: sehr viele Boxen, Pikserchen, Ausstecher, Förmchen, Minifläschchen für Soßen, Taschen, Dekoration, Schächtelchen und Besteck. Alles quitschbunt und total japanisch. SUUUUUUUPER!
 
Aus diesem Grund wird es jetzt immer mal , wie schon erwähnt, eine Bento-Idee geben.
 
Habt ihr also eure Box für den Ausflug oder wahlweise ein Schulkind gepackt, können wir starten.
 
Mit dem Auto geht es hoch zum Bergsee, allzu ehrgeizig geht es nicht bei uns zu.  Einmal rum, dabei Spaziergänger anschauen und mehr oder weniger freiwillig ihren Gesprächen lauschen: „Alllllso diese Wege hier sind aber auch besonders schön angelegt“ ; ))))))
Wie, was ???? Ja, stimmt (siehe Foto). Auf einer Holzbank lassen wir uns nieder, jeder kriegt eine eigene, es sind genug da. Da kann man sich wunderbar drauflegen und die Wolken ziehen sehen. Um die Nase düsen ein paar Hummeln, eine Ameise pinkelt mir an den Arm, die Nuss.
Das Wasser gleicht einem Gemälde von Monet. Nur die Ente tuckert auf dem Wasser entlang und zieht ihre Bahn. Die Zeit... wer war das gleich wieder?
 
Ein Waldweg führt den Berg rauf, ich bin neugierig wo er hinführt. Vielversprechend sieht er aus, vielleicht kann man weiter oben über die kleine Stadt schauen, das wäre schön. Also, hoch. Und tatsächlich der Aufstieg wird mit einem herrlichen Weitblick belohnt.
 
 
 
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Wieder unten suchen wir uns einen schönen Tisch, packen unsere Bentoboxen aus (Selbstversorgung geht nicht überall, aber in jedem Münchner Biergarten) und haben einen gelungenen Snack.
 
Besonders exotisch wird es, wenn ein paar Bento-Utensilien in der Box verteilt werden.
 

Bayerische Bentobox

Pro Person eine Breze in kleine Ringe schneiden, die Hälfte mit Schinken belegen
Käsewürfel
Cherrytomaten
1 Ei (hartgekocht, passt aber nur zerteilt rein)
 
 
 
Bayerischer Tsatsiki (Rezept von Thermomix für vier Personen)
 
200 g Frischkäse
1 TL Schmand
50 g Radieschen
1/4 TL Salz
¼ TL Pfeffer (weiß, gemahlen)
1 Kästchen Kresse
 
Radieschen reiben, Kresse abschneiden und dazugeben, vermengen. Restliche Zutaten dazugeben, gut mischen.
 
Für den süßen Teil Kekse in kleine Ecken schneiden, mit Apfelschnitzen (mit Zitronensaft beträufelt) und anderen Früchten/Süßigkeiten in die Box geben.  
 
Holdrio, der Berg ruft. Das Echo schallt.
Herzliche Grüße
Olivia
 
 
 
 
 
 
 
 

Silberkännchen Kaffee /

 

Ihr kennt doch die alten Kaffeehäuser. Ich meine nicht die neuen im coolen urbanen Stil, sondern die, in denen man Kaffee in silbernen Kännchen bekommt und sich an großen Glasvitrinen ein Stück Torte oder Plunder aussuchen kann und dann ein Zettelchen mit einer Nummer bekommt, mit der man später den Kuchen erhält.

Manchmal gehe ich dort gerne hin. Und besonders gerne esse ich dort Petit Fours. Für die, die es nicht kennen: das sind kleine mit Zuckerguss überzogene Minikuchenstücke, häufig sind sie kunstvoll verziert. Sicher kann man aus kalorischer Sicht dafür einen ganzen Marmorkuchen verzehren, aber sie sind schon echt lecker und sehr süß. Dazu mag ich einen Kaffee, es braucht unbedingt etwas Herbes dazu. Alternativ ist es auch möglich, zum Ausgleich, im Anschluss drei Teller Wurstsalat zu verzehren. Das ist Esskultur.

In dem Kaffeehaus, in dem ich gerne mal vorbeischaue gibt es die Petit Fours meist dienstags und freitags. Das fällt mir dann ein, wenn ich montags oder donnerstags an den Glasvitrinen stehe.

Ich habe mir neulich bei einem Münchner Super-Konditor ein Petit Four geholt. Es war leider gar nicht lecker, denn es war NUR süß. Das geht dann doch nicht. Ich messe es daran, dass mir im besten Falle nach dem Genuss eines bleibt: „Mann war das süß,  aber irgendwie auch echt fein.“

Mein Versuch sie weniger süß nachzubauen ist am zuckrigen Fondant gescheitert. Eigentlich werden sie nicht mit Fondant gemacht, aber da ich hier der „Bestimmer“ bin, eben doch.

Ein wenig vereinfacht habe ich den Backvorgang indem ich einen fertigen Biskuitboden verwendet habe. Da hat man gut schmeckende (hier) Schokoladenbiskuits bereits vorgeschnitten. Für alle Backfans ist das natürlich ein Graus.

 

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Petit Four (in der Mogelvariante)

Kaufen solltet ihr u.a. :

1 Wiener-Biskuitboden (es sind drei Böden enthalten)

1 Glas Fruchtgelee (hier Himbeergelee)

Fondant zum Ausrollen

Des Weiteren braucht ihr für die zweite Lage:

1 Becher Topfen

3 EL frisches, gezuckertes Fruchtpüree 

1 TL Agar-Agar, in etwas zusätzlichem Fruchtpüree nach Anweisung auflösen

Nach Belieben klitzeklein geschnittene Früchte (hab ich weggelassen)

Lebensmittelfarbe

Puderzucker

Bei Bedarf Betty Crocker  Vanilla Icing um das Fondant an ein paar Stellen zu befestigen. Es geht aber auch ohne

Hilfsmittel:

Lebensmittelpinsel

Fondantausstecher

Die Petit Fours, die wir heute machen, sind vom Frühling inspiriert, haben viele Blüten und sehen konsequenterweise nicht bloggermäßig hip aus, sondern eben nach Kaffeehaus.

Dafür Fondant ausrollen und Blumen ausstechen, am besten am Tag vorher schon herstellen und trocknen lassen. Ich habe die Blüten dann mit Lebensmittelfarbe und Gin bepinselt.

Weiter geht es mit den Biskuitböden. Auf den untersten Tortenboden habe ich Himbeergelee gestrichen.

Den zweiten Tortenboden auf den mit Gelee bestrichenen Boden legen und mit einem breiten Messer die Topfenmischung in einer dünnen aber erkennbaren Schicht aufbringen. Tortendeckel draufgeben. In den Kühlschrank stellen.

Als nächstes die unbedeckte Torte zu einem Rechteck schneiden. Kleine Quadrate oder Rechtecke mit Hilfe eines Lineals schneiden. Den Verschnitt verputzen oder Cake-Pops daraus machen.

Für den besseren Halt kann man nun jedes Rechteck mit etwas Buttercreme einstreichen, bis auf die Unterseite.

Fondant dünn ausrollen und jedes Teil damit abdecken (wie bei Torten), unten den Rest abschneiden. Mit großen flachen Messern, falls Profi-Equipment nicht zur Hand, immer sanft von zwei Seiten in Form pressen.

Die Fondantblumen mit etwas Wasser festkleben. Mit viel Kaffee genießen.

 

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Ich weiß schon warum sich Dichter und Denker gerne in diese Cafés gesetzt haben und es sicher noch tun. Ungefähr wie im Café Hawelka in Wien. Es gibt so viel zu gucken. Auch oder gerade, wenn man ohne Begleitung dort ist. Ganze Lebensgeschichten breiten sich vor einem aus. Nicht immer will man es so detailliert wissen, nimmt aber aufgrund der Lautstärke gut teil ; )

 

„OMA!“ brüllt neben mir eine Frau mittleren Alters ihrer betagten Begleitung mitten ins Gesicht, „WELCHEN KUCHEN MÖCHTEST DU?“

Oma sagt: „Mir egal“

Begleitung: „GUT, DANN HOLE ICH DIR EINEN EIERLIKÖRKRANZ.“

Oma: „Ich mag doch gar kein Eierlikör.

Begleitung: „JA, DANN EINE SCHWARZWÄLDER-KIRSCHTORTE.“

OMA: „Ich mag keine Kirschen.“

Begleitung: „JA, OMA, IRGENDWAS MUSS DIR DOCH SCHMECKEN... „

Oma: „Ja, alles außer Kirschen und Eierlikör.“

Oma hat am Ende eine Herrentorte verputzt und sie hatten es, so viel war mitzubekommen, recht nett.

Ich wünsche euch eine köstliche ; ) und sonnige Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

 

 

Alter Schwede /

 

Ich mochte viele der Figuren von Astrid Lindgren. Besonders Pippi Langstrumpf und Michel und Madita. Pippi ist toll, weil sie schon als Kind alleine mit ihren Tieren in der verrückten Villa Kunterbunt lebt, so stark ist, dass sie sogar ihr Pferd hochheben kann und vor nichts Angst hat. Sie lacht sehr viel, macht ebenso viel Blödsinn und macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt (siehe Text unten).

Geselligkeit mit Kinder und Jugendlichen ist super. Bei Hochzeiten und anderen Festivitäten macht es mir Spaß am Kindertisch zu sitzen. Dort ist es lustig und locker, man muss keinen Smalltalk halten und kann spielen und kritzeln.

Wenn ich (als bereits Erwachsene) mit meiner sehr kinderreichen Verwandtschaft mal verreist bin, z.B. in die Bretagne, hab ich an regnerischen Tagen gerne Kinderparties gefeiert. Dazu ist kein Geburtstag oder spezieller Anlass nötig. Die Kinder waren aber meist schon etwas größer, also zwischen 7 und 14 Jahre alt. Wir haben uns ein Thema ausgesucht und dann haben sie losgelegt, alles alleine mit großem Eifer organisiert. Musik ausgesucht, gebacken und Sandwiches geschustert, kleine Gastgeschenke für die „Gäste“, bestehend aus uns und den restlichen Erwachsenen, gebastelt. Am Tag der Festivität  haben wir uns entweder verkleidet oder schick gemacht, je nach Thema. Das Netteste an diesen Partys ist, dass sie spontan sind und kaum Planung brauchen.

Fällt euch spontan nichts ein, einfach mein „easy-peasy-Rezept“ (siehe unten) hernehmen.

Wenn ich in den folgenden Jahren zu Besuch war, kam häufig die Frage: „Livi, feiern wir zusammen eine Kinderpartiiiiiiiie?“

Für eine Instant-Hauspartie braucht ihr:

-Kinder, die feiern wollen
-Keinen besonderen Anlass
-Ein Motto oder kein Motto
-Irgendwas aus dem Kühlschrank
-Gläser
-Röhrchen
-Musik
-Gäste oder keine Gäste
-Papier
-Süßigkeiten und Knabberzeug

Alles zusammen muss gar nicht durchgestylt sein, schon gar nicht in Richtung Sweet-Table gehen, das ist zu aufwändig.

Um Astrid Lindgren wieder ins Spiel zu bringen, habe ich als ganz einfach zu backendes Rezept eine Abwandlung der schwedischen Zimtschnecke zu bieten. Dazu ein Bananen-Split-Milchshake.

 

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Zimtstangen

Fertiger Blätterteig aus dem Kühlregal
30 g Butter
3-4 EL Zucker
1 EL Zimt

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Butter in einem Topf schmelzen. Zimt und Zucker in einer Schüssel vermischen. Den fertig ausgerollten Blätterteig in gleichmäßig breite Streifen schneiden. Mit der geschmolzenen Butter bestreichen und der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Wie Käsestangen zwirbeln und circa 10 Minuten im Ofen backen. Relativ am Anfang des Backens verbiegen sich die Stangen, können aber gerade gerückt werden.

 

Bananensplit-Shake

(für sechs Gläser)
3 Bananen kleingeschnitten
(wenn sie sehr reif sind keinen Vanillezucker dazugeben)
etwas Vanillezucker
circa 600 ml Milch, alles zusammen mit  einem Zauberstab/Mixer verquirlen
Zum Schluss ein paar Spritzer Zitronensaft dazugeben.

Als erstes in die kleinen Milchflaschen oder Gläser geben:

600 ml Milch
1 TL Kakaopulver
1 TL Vanillezucker
2 EL Kabapulver (je nach Geschmack)

Alles zusammen mixen und dann auf den Bananen-Shake gießen. Das sieht etwas marmoriert aus. 

Die ganz Kühnen unter euch machen noch Sahne on top. Ich habe drauf verzichtet.

 

 

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Und, wenn ihr mal mit Kindern nach Stockholm fahrt, das Astrid Lindgren Museum Junibacken hier ist wirklich schön. 

Wer, wie ich, den Text vom Anfangslied von Pippi vergessen hat,  schaut mal hier, der ist nett:

 

2 x 3 macht 4 -

widdewiddewitt und 3 macht 9e !

Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt ...

Hey - Pippi Langstrumpf hollahi-hollaho-holla-hopsasa

Hey - Pippi Langstrumpf - die macht, was ihr gefällt.

 

...

 

Hey - Pippi Langstrumpf hollahi-hollaho-holla-hopsasa

Hey - Pippi Langstrumpf - die macht, was ihr gefällt.

 

 

Ich hab' ein Haus, ein kunterbuntes Haus

ein Äffchen und ein Pferd, die schauen dort zum Fenster raus.

Ich hab' ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd,

und Jeder, der uns mag, kriegt unser 1x1 gelehrt.

 

 

Ich wünsche euch eine klasse Woche mit vielen schönen, spontanen Ereignissen.

Herzliche Grüße
Olivia

Zwitscher tirilliiee /

 

Ein Vogel piept, die Sonne küsst die Haut, die Erde duftet nach Aufbruch, bringt Schneeglöckchen raus und schon sind se alle jeck. Das Lächeln scheint leichter auf den Lippen zu liegen, alle Leute sind fröhlicher. Es ist aber auch schön das Gesicht in die wärmende Sonne zu strecken und keine Eiskristalle mehr an der im Freien verköstigten Cola zu finden. Ich sehe es bei den Hunden, sie baden im ersten Licht. Sie setzten sich richtig in die Sonne, schließen die Augen und heben ein wenig den Kopf, damit sie möglichst viel abbekommen.

Froin ; ) Müller hat sich zur Feier des Frühlingsanfangs bereits einen verboten kurzen Minirock angetan, plus bauchfreies Top! Ich bin mir sicher, in drei Minuten steht sie am Tisch und sagt ihr sei kalt. Ein „ÜBERRASCHUNG“, verkneife ich mir.

Für die, die Frl. Müller noch nicht kennen. Das ist meine imaginäre Sekretärin, die alles ganz locker erledigt, was ich nicht so gerne mache. Bürokratischer Kram, Telefonate, etc. Dabei ist sie recht unterhaltsam, naiv und geschmacklos gekleidet. Wir haben es echt nett, aber es ist auch immer gut, wenn sie wieder abdampft ; )))))

Als sie heute hereinkam, hatte sie zwei Schälchen Erdbeeren dabei... Also naja, ich war es selbst, die die Erdbeeren gekauft hat. Es ist ja noch etwas vor der Zeit, aber für das Rezept, das ich euch heute zeigen mag, brauchen wir die Erdbeeren einfach. Und Orangen (Bio).

 

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Ursprünglich hatte ich das Rezept aus einem Thermomix-Kochbuch und habe dieses mit einem anderen Rezept gemischt, ein paar Zutaten nach meinem Geschmack geändert und herausgekommen ist ein ganz leichtes

Erdbeer-Orangen-Tiramisu

 

300 g Löffelbiskuit ungefähr

500 g Erdbeeren

140 g Zucker

Schale von einer Orange (abgerieben)

70 ml Orangensaft (frisch gepresst)

zusätzlich 500 g Erdbeeren, zum Garnieren

500 g griechischer Joghurt

200 g Magerquark

Ich habe meinen Thermomix angeschmissen, daher war alles sehr leicht zuzubereiten. Aber für euch habe ich das Rezept auf „Mit-Ohne-Thermomix*-Rezept“ umgestellt.

Zuerst die Schale einer Orange (unbehandelt) fein abreiben.

*Wer einen Thermomix besitzt, schmeißt die dünn abgeschälte Orangenschale mit dem Zucker zusammen in das Gerät und pulverisiert auf Stufe 10 solange bis keine Orangenstücke mehr zu sehen sind.

Alle anderen nehmen den Abrieb mit einem Teil Zucker und „mörsern“ (nicht zu verwechseln mit mosern) ihn zu einer schönen Paste; schließlich mit dem ganzen Zucker mischen/mörsern, bis alles homogen orange ist.

Den Orangenzucker in eine Schale geben und beiseite stellen.

Orange auspressen. Die Hälfte der Erdbeeren (die weniger ansehnlichen) mit der Hälfte des Orangenzuckers und zwei EL Orangensaft pürieren. Die restlichen Erdbeeren in feine Scheiben schneiden.

Den Magerquark mit dem Yoghurt, dem übrigen Zucker und ca. 4 EL Orangensaft glatt rühren.

Die Hälfte des Löffelbiskuits in die Form legen, mit dem Erdbeerpüree bestreichen. Darauf eine Schicht Erdbeerscheiben geben. Darauf eine Hälfte des Yoghurtquarks geben. Für die zweite Schicht: Löffelbiskuits, Erdbeerpüree, Joghurtquark hernehmen und zum Schluss die restlichen Erdbeeren darauf garnieren. Ungefähr vier Stunden kalt stellen.

 

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 Und während ich das alles aufschreibe, fällt die Sonne auf die Tastatur, der Mops schnarcht/grunzt wohlig, mhhhh... wir sind bereit für die nächste Jahreszeit (oha, ein Reim).

Das Pantschen in der Küche geht bei mir immer leichter, wenn ich etwas dabei tanze und  groove. Das dauert dann etwas länger, macht aber Laune.

Die Blues Brothers hab ich schon mal bemüht. Sie eignen sich aber auch so was von gut für „kitchen dancing“:

hier

Ich kann mir nicht vorstellen, dass da jemand mit Hängefr.... am Stuhl kleben bleibt, ihr?

Habt eine grandiose Woche.

Herzliche Grüße
Olivia