Ä littäl bit of AYURVEDA /

 

 

Nach dem Abschluss meines Studiums war mir klar, dass ich nicht den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen mag und habe deshalb relativ schnell ein weiteres Studium begonnen und nach einem Semester abgebrochen. Da es für den heutigen Post unwichtig ist, schreibe ich darüber nichts weiter.

Lernen fand und finde ich einfach herrlich und so kam ich darauf, eine berufsbegleitende Ausbildung zur ayurvedischen Massage-Therapeutin zu machen. Die europäische Akademie hier für Ayurveda bei Frankfurt schien die Richtige zu sein.

Die Massageart ist die schönste, die ich kenne. Sehr viel warmes Öl und sanfte, fließende Bewegungen machen sie zu einem Genuss. Die absolute Krönung ist eine Synchron-Abhyanga. Zwei Masseure führen auf jeweils einer Körperseite parallel alle Bewegungen aus. Wie beim Stirnguss ist es für das Gehirn praktisch nicht möglich weiter zu arbeiten, es fällt, salopp formuliert, in den „Standby-Modus“ und entspannt sich.

 

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Da die ayurvedische Medizin mit all ihren Zweigen über 10000 Jahre alt ist und ein ganzheitliches System darstellt, könnte man unfassbar viel darüber schreiben. Ich möchte auf Yippie eine kleine Reihe starten, mit Rezepten und Tipps die mir nützlich scheinen.

Außer der Tatsache, dass ich ab und zu indisch und ayurvedisch angehaucht koche, ist von der Ausbildung aber wenig in meinem Alltag übrig geblieben. 

Ayurveda ist weder eine Wellnesserscheinung noch eine im Kern New Age-esoterische Veranstaltung. Ein paar Hardcore-Alternative gibt es aber natürlich auch da. Unser Dozent für die Theorie, Prof. Dr. S.N. Gupta aus Indien, ist ein wunderbarer Arzt und Pädagoge. Seine ruhige und humorvolle Art und sein Wissen haben mich damals beeindruckt. Er hat auf Indisch-Englisch gelehrt, dazu waren die Fachbegriffe alle auf Sanskrit, meine grauen Zellen mussten echt schwitzen.

Zumindest das Indisch-Englisch ist hängengeblieben ; )

Im Ayurveda gibt es zur Gesunderhaltung eine Morgenroutine, die sich wie folgt zusammensetzt:

  1. 1. Direkt nach dem Aufstehen (sehr früh) eine Tasse heißen Wassers. 
  2. 2. Ganzköper-Ölmassage mit warmem Sesamöl
  3. 3. Zungenreinigung und Ölziehen, danach Zähneputzen
  4. 4. Ca. eine Stunde Meditation oder Yoga oder beides (immer noch mit Öl auf der Haut)
  5. 5. Duschen
  6. 6. Frühstücken
  7. 7. Ingwerwasser über den Morgen /Tag verteilt trinken

 

Da ich, wie gesagt, nicht nach der ayurvedischen Lehre lebe, schreibe ich nur auf, woran ich noch immer Spaß habe. Heute sind das drei kleine Rezepte, die ihr wahrscheinlich kennt, aber vielleicht noch nicht so.

Ghee wird mit Süßrahmbutter hergestellt und köchelt etwas länger als Butterschmalz. Es ist lange haltbar und sollte in einem lichtdichten Gefäß aufbewahrt und nicht gekühlt werden. Aus ayurvedischer Sicht ist es das bestverträgliche Fett. Für medizinische Zwecke wird das Ghee mit Kräutern versehen und als Heilmittel eingesetzt. Ich verwende es zum Braten und z. B. für Ofengemüse.

 

Ghee

 

500 g Süßrahmbutter
Metallsieb
Küchenrolle oder Mulltuch aus der Apotheke

Auf kleinster Flamme die Butter schmelzen und ca. 45 Minuten köcheln lassen. Am besten in der Küche bleiben. Den aufsteigenden Schaum abschöpfen. Dann vorsichtig! (sehr heiß) durch das mit Küchenpapier ausgelegte Sieb in ein lichtgeschütztes Gefäß geben. Abkühlen lassen.

 

 

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Ingwerwasser

 

Zwei Zentimeter dickes Stück Ingwer
½ L Wasser

Ingwer in Scheiben schneiden. Wasser und Ingwer zusammen aufkochen und 20 Minuten ziehen lassen. Ingwer danach entnehmen. In eine Thermoskanne füllen. HIlft jetzt im Herbst gut Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

 

 

 

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Ayurvedischer Kaffee

 

Dieser würzige Kaffee wird meist nach dem Mittagessen genossen.

Dazu brühe ich einen starken Kaffee in meiner Bodum-Kanne. Zu dem Kaffeepulver gebe ich:
1 TL Kardamompulver
1 TL Zimt

Mit heißem Wasser übergießen und  ca. fünf Minuten zeihen lassen. Mehrmals umrühren, dann erst runterdrücken. Natürlich kann man das Ganze auch mit einer Kaffeemaschine machen und gibt die Gewürze dann einfach zum Kaffee in den Filter. 

Mit Milch, Sahne, Zucker oder pur genießen.

 

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Ich wünsche euch eine entspannte Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

Ohne Netz ins Netz /

 

 

Jetzt, wo die Sommerkleider (ungetragen) wieder verstaut werden, habe ich die Gelegenheit genutzt etwas auszumisten und ein System in den Kleiderschrank zu bringen.

Es ist keine Revolution, die da passierte, und dennoch macht es immer wieder Spaß.

Ich liebe Ordnung, kann sie nur nicht immer halten, bzw. manchmal sind mir andere Dinge wichtiger. Ich bewundere die Fähigkeit mancher Menschen, Dinge wieder genau an den Ort zurückzubefördern, von dem sie den Gegenstand herhatten. Was mir aber tatsächlich etwas unangenehm ist, sind sehr unordentliche oder schmutzige Räume. Aber so was gibt ja heutzutage eher selten. Man denke an all die Annehmlichkeiten wie den Vileda Wischmob, Staubsauger und dreifach antistatische Putztücher.

Um im Kleiderschrank den nötigen Überblick zu haben, habe ich mir simple Etiketten gebastelt und sie auf weiße Kartons geklebt. Sie erschienen mir zu einfach um sie euch zum Download zu geben.

 

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Und weil ich, wie auf Instagram schon beschrieben, derzeit kein Internet habe (vielen Dank auch an die Telekom), wird es heute nur ein klitzekleiner Post werden. Man darf gespannt sein, ob ich jemals wieder Internet haben werde. Bei der letzten Umstellung vor sechs Jahren, hatten wir ein HALBES JAHR kein Netz, keine E-Mail. Der dritte Telekom-Spezialist, der sich an der Installation versuchte, murmelte damals über den Account: Du bist ein Biest, du bleibst ein Biest, solange du am Leben biiiiest. Danach hat er sich scheckig gelacht. 

Beim Ausmisten gehe ich locker nach der Drei-Haufen-Regel vor. Für die, die sie nicht kennen:

1. Stapel = super, muss bleiben,

2. Stapel = weiß nicht, kommt drauf an, wann es das letzte Mal getragen wurde.

3. Stapel = uhhhhh, wie unbedingt weg.

Es kann vorkommen, dass man Lieblingsstücke einfach ersetzen muss, weil sie so häufig getragen werden. Das ist dann auch kein Drama, neue Kleidung ist was Feines.

Die gewonnene Zeit verbringe ich derzeit viel im Garten, es kündigen sich Tonnen an Laub an und der Garten soll winterfest gemacht werden. Neben dem ganzen Laub gilt es die Rosen zu schneiden, den Bambus langsam zu bündeln, Lavendel und den Kräutergarten zu stutzen. Aus den frischgeschnittenen  Lavendelbündeln mache ich wiederum „Dufthängerle“ für den, tadaaaa, frisch sortierten Kleiderschrank. Nähen mag ich nicht, außerdem habe ich keine Nähmaschine, daher binde ich den Lavendel einfach mit Stoff und Bändern zusammen. Verlieren die Stoffbündel ihren Duft, müssen sie eh ausgetauscht werden.

 

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Habt eine wunderschöne und sonnige Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

 

Teatime /

 

 

Derzeit bin ich nicht zu Hause in München, sondern mal wieder am Alpenrand unterwegs. Meine Computermaus ruht sich daheim auf dem Schreibtisch aus, hier wird die Bildauswahl ohne dieselbige ein wahrer Spaß. Auch die heutige „Deko“ ist nicht bloggertypisch, sondern bedient sich dessen, was vor Ort zu finden war.

Worum geht es heute?

Um eine schöne Art Zeit miteinander zu verbringen: Die Teestunde. Kaffeekränzchen klingt mir zu „ömmelig“, auch wenn es bei meiner Teestunde immer sowohl Kaffee als auch Tee gibt.

Woher kommt det janze? Wer hat´s erfunden? Wahrscheinlich wie immer die Chinesen, aber die meine ich heute nicht. Weiter in der Raterunde: Wo regnet es viel und ist es eher kalt und grün? Kooorrekt bei den Briten, Bretonen, Iren, Schotten und in Norddeutschland. Dort kann man diese schöne Tradition am besten genießen. Wenn einem der Regen inklusive Wind waagerecht ins Gesicht peitscht, der Sand auf der Kopfhaut kribbelt, dann schnell in einem gemütlichen warmen Reethaus zu verschwinden und einen Tee mit Kandiszucker und eine Waffel zu genießen, ist wunderbar.

In England besitzt, völlig zu Recht, fast jeder Raum im Haus einen offenen Kamin. Wenn schon „Schietwetter“,wie der Brite dazu sagt, dann wenigsten warm und heimelig.

Letzte Woche gab es auf Yippie die selbstgebackenen Apfeltörtchen. Die passen wunderbar zur Teestunde.

Da ich persönlich nach dem Genuss von süßen Teilchen zum Ausgleich immer ein halbes Schwein verdrücken könnte, gibt es bei meinen „Teezeremonien“ immer auch etwas Herzhaftes.

Gestern habe ich dazu einen Herzensfreund eingeladen. Und dieses Mal wurden alle Dinge in einer ortsansässigen Konditorei bzw. Konfiserie eingekauft und bis auf die Getränke rein gar NICHTS selbst gemacht. War auch mal prima. Sehr entspannt. Eigentlich hatte ich es auf meine Lieblingsstückchen abgesehen: Petit Fours. superkleine, unfassbar süße bunte Biesterchen. Ich hatte es schon geahnt, es gibt sie hier nur freitags. Also keine Petit Fours -bitte stellt sie euch einfach zusätzlich vor. Wenn man Dinge für die Teestunde selbst zubereitet, gehören für mich noch Scones und frische Marmelade zum Angebot. Darüber hinaus darf auf dem Tisch Folgendes zu finden sein:

Waffeln, Kuchen, Torten, Sandwiches und Minibrötchen, PETIT FOURS und andere Süßigkeiten. Natürlich Tee (da mag ich am liebsten Earl Grey), einen frisch gebrühten Kaffee, Sahne, Milch, Wasser und eventuell Saft.

Das klingt recht maßlos, aber wenn mehrere Gäste da sind, kommt alles weg.

Die Teatime hier gestern war eine Sache von zwei Leuten, daher gab es nicht so ein reichhaltiges Buffet.

Am Ende sind wir nahtlos ins Abendessen übergegangen; die Zeit war irgendwie wie im Flug vergangen.

 

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Da ich gerade von den englischen Feuern geschwärmt habe: mein Gast hat mir erklärt, wie man richtig Feuer macht. Ich hätte da irgendwie unten Zeitung reingelegt und dann den obligatorischen Turm gebaut. Määääp, falsch!

Hier die Anleitung für Zündelanfänger:

Immer etwas Asche auf dem Boden des Kamins lassen. Dann einfach geknüllte (brennt besser) Seiten Zeitungspapier in einer Lage auslegen. Darüber im Gitter aufgelegte dünne Holzsplitter. Zum Schluss frei Schnauze ein paar Scheite von zwei Jahre (beste Heizleistung) altem durchgetrockneten Holz auflegen. Logischerweise unten, also an der Zeitungsschicht anzünden. 

Und zum Schluss noch ein ganz anderes Thema:

Meine wunderbare Freundin Joanna hat mir am Montag sehr schöne Komplimente auf Liebesbotschaft gemacht. Das schreit nach einer Retourkutsche. Da ich euch eine Aufnahmen in Ton und Bild von mir „Ein Freund, ein guuuuter Freund... la la la..“ singend ersparen möchte, habe ich eine andere Möglichkeit dafür gefunden.

Eigentlich ist der Liebesliedgenerator (von Bodo Wartke) nicht speziell für Freundschaften gedacht, aber das macht uns ja nichts. Es dient der Unterhaltung. Leider kann ich euch ihr Lied nicht direkt zeigen, es ist zu groß für eine Homepage : (

Wenn ihr es euch trotzdem anhören wollt: Für sie habe ich das Lied so angeordnet:

Mittelhochdeutsch,

Berlinerisch,

Schwäbisch (hust)

Shakespare Englisch

Polnisch

Holländisch

Deutschtürkisch

Platt

Bayerisch

Hier der Link für euch um jemanden ein paar selbst ausgesuchte Verse zu senden.

Habt eine schöne Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

 

 

 

 

 

 

Jetzt ist Sommer /

Teil 2

 

 

Vom Wetter hatten wir es hier auch schon ein paar Mal auf Yippie. Und da momentan alle über den kalten Sommer reden, hau ich den zweiten Teil des Sommer Specials raus bevor der Raureif an den Gräsern hängt.

Für die passende Sommerdekoration wurde gesorgt, die könnt ihr hier runterladen. Wie so häufig geht das so: ausdrucken und irgendwo drauf kleben. Kurz freuen, aber nur ganz kurz bitte!

 

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Wie Pippi Langstrumpf hab ich mal drei Farben für die Nägel gewählt. Sieht gar nicht so schockierend aus, wie Pippi das gefallen würde. Eher super cool ; )

 

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Der Punkt um den es heute geht hat eigentlich gar nichts mit dem Sommer zu tun, nämlich: Quatsch machen. Es gibt einige Dinge, die ich nicht aufgeben möchte, obwohl ich bereits seit längerem wählen und Auto fahren darf. Diese mögen einigen kindisch erscheinen, das macht aber nichts. Vielleicht regt es euch an.   

Hier kommt meine derzeitige Best-of-Liste des Unsinn machens.

Spielen. Was bin ich froh, dass meine Freundin einen fast zweijährigen Sohn hat. Mit dem kann ich auf dem Boden sitzen, Bauklötze stapeln, malen und Grimassen machen. Gemeinsam hauen wir außerdem auf seinen Mini-Instrumenten rum und  schrauben ein Spielauto zusammen. Der Schrauber hat sogar einen echten Motor!

Malen ganz allgemein. Gut, das ist mein Beruf, aber Malen und Kritzeln macht einfach immer Spaß.

Tanzen (aber so richtig). Ich hab schon öfters erwähnt, dass Tanzen auch zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen gehört. Selbstverständlich ist es schön, von einem unbeschreiblich guten Tanzpartner über das Parkett geführt zu werden, aaaaber wo sind diese Tänzer? Ich kenne nur zwei, naja drei. Das Tanzen, das ich meine, ist ein spontanes Tanzen. Sitzend im Auto, gerne in jedem Raum zu Hause, auf der Terrasse oder im Schwimmbad. Egal ob jemand zusieht, einfach bewegen. Das ist so herrlich.

Verkleiden ohne Grund. Das ist schon fast die Königsdisziplin, denn einem Menschen wird ab einem bestimmten Alter das Verkleiden außerhalb der Fasnacht abgesprochen. Mode meine ich damit nicht, da ist es genau das Gegenteil (wie in dem letzten Modepost beschrieben). Die Lösung ist ein eigener Blog. Erst gestern wieder habe ich mich „verkleidet“. Dirndl tragen gehört für den Schwaben nämlich nicht zum Alltag. Zu der "Verkleidung" gehörte auch ein Haarreif. Ihr könnt dafür einfach etwas Seidenpapier am Haarreif befestigen. 

 

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Laut Lachen. Es passiert schon mal, dass ich mitten in der Fußgängerzone, am Waldrand und in nicht offensichtlich heiteren Situationen einfach so lachen muss. Ist ganz normal und aus gesundheitlicher Sicht ganz und gar unbedenklich. Also kein Grund mir eine Jacke mit Verschluss auf dem Rücken zukommen zu lassen. Und da man Lachen nicht so richtig unterdrücken kann, es dadurch nur noch verstärkt, kann man eigentlich gleich so laut lachen wie es eben kommt. Es ist nicht notwendig dafür in den Keller zu gehen. Ich hatte eine Großtante, die immer in Kirchen und auf Beerdigungen ganz arg lachen musste und damit ihre Schwestern angesteckt hat. Die kannten das schon und aus Rücksicht auf andere setzten sie sich auseinander. Gibt es wirklich eine Situation, die ein echtes Lachen unpassend macht? Die meisten würden jetzt sagen Krankheit, Leid und Tod. Wer sagt das eigentlich? Selbst in Krankenhäusern und im Hospiz gibt es Bemühungen Patienten zum Lachen zu bringen.

Eigentlich wollte ich gar nicht so sehr auf das Thema einsteigen... Da könnte man noch ein zwei Sätze anfügen. Lass ich ma.

Und meine momentane Nr. 1 ist (Trommelwirbel):

Schaukeln. Schaukeln war meine Lieblingsbeschäftigung als Kind und ist bis heute ein absolutes Fest!

Gut, ihr müsst es jetzt nicht wie ich machen, euch verkleiden den Spielplatz dekorieren und dann vor amüsierten Eltern die Waldfee geben. Was ich aber dennoch empfehle, auch für Kinder, ist es mal auszuprobieren Krepppapierbänder an die Schaukel zu binden. Das flirrt und flattert so schön, wenn man in der Luft hin und her schwingt. Überhaupt kommt Schaukeln dem Fliegen irgendwie am nächsten.

Für Fortgeschrittene und Liebhaber dieser Disziplin: es gibt Schaukeln, die einen großen Korb unten dran haben. Da kann man sich erst ganz hochschaukeln und dann reinlegen und Wolken wackeln sehen.

 

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Habt eine schöne Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

Dings ähh Mode /

 

Mode ist nicht direkt mein Spezialgebiet und dennoch war das jetzt irgendwie auf der Agenda. Und was macht man auf einem Blog? Die eigene Sicht auf etwas zeigen. So wird das heute sein. Dazu ein paar Bilder, lustigerweise alle mit mir, denn die Passanten vor Ort haben sich standhaft geweigert die Kleidungsstücke anzuziehen. 

Mode und Trend

Interessieren mich nur mäßig. Es gibt Dinge, die gehen und welche, die gehen auf keinen Fall. Je älter ich werde, desto weniger Zeit muss ich in den Umkleidekabinen verbringen. Meist passt alles und gefällt mir auch, was ich im Laden/Internet erlegt habe. Meine Mutter ist die Frau, die für mich am modischsten gekleidet ist. Da passt alles.

Der eigene Stil

Einen eigenen immer gleichbleibenden Stil habe ich, meiner Meinung nach, nicht. Das ist mir zu stark festgelegt und langweilig.

Shoppen

Finde ich eigentlich nicht so spannend. Doch in der richtigen Gesellschaft und mit relaxter Gangart ohne Stress ist es manchmal nett. Dazwischen ein Kaffee und einmal die Nummer 33 bei meinem Lieblingsvietnamesen, Leute gucken, gut, das ist doch echt schön.

Marken

Sind mir tatsächlich nicht so arg wichtig. Doch klar ist auch, dass gerade bei Taschen und Schuhen die Qualität und damit auch der Preis einen Unterschied machen. Luxusmarken wie Louis Vuitton, Prada, Hermes und Gucci kommen alle ursprünglich aus dem Handwerk der Sattlerei. Daher war/ist in diesen Unternehmen viel Erfahrung in der Verarbeitung von Leder vorhanden.

Fair Trade Fashion

Außer Marco Polo ist mir bislang kein Label untergekommen, das nicht wie alle anderen produziert UND schöne Sachen hat. Egal ob günstig oder teuer, die meisten Produktionen befinden sich in Asien und sind stark verbesserungswürdig, was die Arbeitsbedingungen angeht.  

Einzige Regel

Ich will nie, nie, nie, daran denken, was ich gerade anhabe. Nichts soll zuppeln, nichts zwacken oder unbequem sein. Am besten fühlt man sich richtig doll wohl in seiner Kleidung. Dem Anlass, wenn möglich, entsprechend. Mein Onkel hat mal gesagt, dass es eine Sache des Respekts sei, z.B. im Konzert nicht einfacher als der Künstler zu erscheinen. Ich teile diese Ansicht.

High Heels

Das Tragen von hohen Schuhen finde ich ca. 40 Minuten angenehm, danach schmerzen die Füße. Es gibt aber keine Alternative, manchmal müssen es hohe Schuhe sein. Mein einziger Kompromiss in Sachen Tragekomfort.

Ich zeige euch heute vier Dinge aus meinem Kleiderschrank.

1.Legere Sachen

Überraschung ; ) Jeans und nettes Top, lecker Schuhe. Fertig.

 

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2. Business

In letzter Zeit mag ich strengere Kleidung, grafische Formen und Farben. Hier ist ein exakter Schnitt von Vorteil.

Und ganz wichtig ist immer der letzte Schliff, der seriöse Auftritt, die Liebe zum Detail, hö hö (siehe zweites Bild).

 

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3. Dirndl

Jo mei, is scho wieder Oktoberfestzeit. Absolut. Die meisten von uns fühlen sich dem bayerischen Traditionsdirndl nicht verpflichtet und frönen als „Sau Preiß“ der freien Dirndlwahl. Ge sichaaa, so moch i ´s aaaa. Ein wenig Klischee is schee.

 

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4. Wenns weng mee sei däff (Festivitäten)

Dieses Kleid habe ich schon sehr lange (genau 18 Jahre). Es ist aber sehr hochwertig verarbeitet: auch deshalb finde ich es nicht überholt. Nur die Schmetterlinge haben etwas gelitten. 

 

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Hier ein paar Tipps

Grafisch  hier

Leger hier

Dirndl hier

Das Kleid auf der Schaukel ist mein Favorit. Und Schaukeln ist die schönste Freizeitbeschäftigung, ich schwöre!

Abend hier

Abend (autsch, nur gucken!) hier

 

 

Herzliche Grüße
Olivia