Sommerkeks /

oder Cookie Contest

 
 
Immer wieder suche ich nach dem perfekten Kaffeebegleiter, einer kleinen Süßigkeit eben. Manchmal mag man sich aber nicht an den Ofen begeben und backen. Oder manch einer ist schlichtweg unwillig oder sogar total unbegabt was das Backen angeht.
 
Darum lasse ich mal einen selbstgemachten Cookie gegen eine gekaufte Süßigkeit antreten. JAAAAAA doch, ich weiß, das Selbstgemachte wird in den meisten Haushalten siegen. Aber es gibt auch Punkte für ganz schnell eingekauft und unkompliziert. Und da ich das ungesponsert mache, kann ich auch schreiben was ich will. Ha!
 
Bevor wir aber an die Wahlurne treten und vorher verköstigen, kommt das Rezept, das ich im Magazin von Martha Stewart gefunden und nach meinem Gusto umgeändert habe.
 
 
 
tl_files/user/blog/sommerkeks/1Sommer_keks_beeren.jpg
 
tl_files/user/blog/sommerkeks/2sommer_keks_schnippel.jpg
 
tl_files/user/blog/sommerkeks/3sommer_keks_misch1.jpg
 
tl_files/user/blog/sommerkeks/4sommer_keks_nah.jpg
 
 
 

Sommerbeerenkeks

 
Ergibt ungefähr 30 Stück
 
400 g Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren (kleine) , die roten Beeren ganz fein würfeln
Saft von 1 kleinen Zitrone
100 g Zucker
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g eiskalte Butter
160 ml (Konditor) Sahne
grobkörniger Zucker zum Bestreuen
Lust zu Backen
 
Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Beeren mit dem Zitronensaft und 2 EL Zucker verrühren und stehen lassen.
 
Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und dem restlichen Zucker in einer großen Schüssel verrühren.
 
Die Butter in feine Flocken schneiden (oder mit einer Küchenreibe zerkleinern) und mit der Sahne unter die Mehlmischung rühren. Mit den Fingerspitzen zu einem Teig zerkrümeln.
 
Die Beerenmischung unterrühren. Backblech mit Backpapier auslegen.
 
Mit einem Esslöffel den Teig mit ca. 2cm Abstand auf die Backbleche tropfen. Mit grobkörnigem Zucker bestreuen, ca. 25 Minuten goldbraun backen.
Auf einem Keksgitter etwas abkühlen lassen.
 
Ich habe es mit essbaren Blüten und saisonal passenden Beeren dekoriert.
 
Und dieses Mal hatte ich auch keine Probleme mit der Frage wohin damit, außer in meinen Magen. Für mich war es eine schöne Möglichkeit ein Dankeschön in kulinarischer Genussform an Leute zu richten, die mir sehr am Herzen liegen.
 
Der Sommerkeks tritt gegen einen Himbeerkeks aus dem Supermarkt an. Die Marmelade des Herstellers mag ich eigentlich ganz gerne, sodass die Möglichkeit bestand, dass der Keks durchaus köstlich sein könnte.
 
Ich komme zur Wertung
 
tl_files/user/blog/sommerkeks/5sommer_keks_gek.jpg
 
tl_files/user/blog/sommerkeks/6sommer_keks_gek2.jpg
 
tl_files/user/blog/sommerkeks/7sommer_keks_alles.jpg
 
 
Gekaufter Keks:
 
Aussehen: ganz nett
Geschmack: ok, sehr süß
Verfügbarkeit: gut
Fazit: kann man kaufen, muss man aber nicht ; ))))))
 
Selbstgemachter Sommerbeerenkeks
 
Aussehen: ohne Deko, ok
Geschmack: lecker
Verfügbarkeit: je nach Backdrang, ok.
Fazit: ja, werte Leserschaft, es war sowieso jedem klar, es lohnt sich IMMER selbst zu backen. Diese Kekse sind nicht verhandelbar gut. Macht es nur nicht wie ich und lasst sie weich werden (sofort vom Blech nehmen); stellte das aber erst bei der Auslieferung fest. Sollte es aber aus diversen Gründen, z.B. der Backofen ist kaputt, die Bäckerin fühlt sich kaputt, der Sommer ist aus, die Butter ist aus, etc. absolut nicht möglich sein selbst zu backen, dann KEIN STRESS, die Gekauften sind gut zum Kaffee, I swear.
 
In diesem Sinne, knusper, knusper Knäuschen, wer knabbert an meinem Kaffeekeks? Eine köstlich genussvolle Woche euch.
 
Herzliche Grüße
Olivia
 
Aus der Hauptstadt und der schwäb. Hauptstadt was zum Kichern hier

Yummy Pancakes à la Livi /

Frühstücksglück

 
 
Als Blitzmerker, der ich bin ; ))))) habe ich jetzt erst festgestellt, dass man für die heutige Food- bzw. Blogger-Fotografie nicht um ein paar Dekodetails herumkommt. „Merksch was?“, würde der Badner sagen. Das Ding läuft schon so lange, dass ich Mit-Ohne-Dekodetails schon fast wieder vorne weg bin.
 
Natürlich versuche ich euch meine Rezeptideen und den Kochverlauf möglichst appetitlich zu zeigen. Irgendwie ist aber noch zu viel Pragmatismus im Spiel, denn einen Pokal gewinne ich mit den meisten Bildern im Netz noch nicht. Was also sollte unbedingt auf ein Food-Bloggerbild, was sollte man UNBEDINGT beachten?
 
1. Immer NEUE , hippe Schälchen. Mist, habe immer die Gleichen verwendet. Da passte schließlich alles rein.
2. Immer eine Stoffserviette unterlegen. Sieht einfach toller aus, ich gebe es zu. Doppelmist, habe ich fast nie gemacht.
3. Alternativ zur Serviette darf auch ein Geschirrtuch verwendet werden. Und
4. Ein altes Holzbrettchen. Für Punkt 2, 3, und 4 gilt: alles sollte sehr sauber aussehen (krümelfrei), aber den Anschein erwecken, dass schon König Ludwig von Bayern es benutzt haben könnte. Ganz großer Fehler, ich bin nie auf Flohmärkten. Es wird Zeit. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass wenn ich alles zusammengesammelt habe wie ein Eichhörnchen, dann ist der Purismus back, den ich all die Tage praktiziert habe.  Also bleibe ich dabei: Food goes for Deko.
5. Und ganz wichtig, es sollte alles sehr üppig aussehen. So und da haben wir schon ein echtes Problemchen von dem ich bereits berichtet habe: Wohin geht all das fotografierte Essen? Hmm?
 
Auf meinem Instagramaccount sieht man sehr häufig Bilder von Pancakes. Das liegt daran, dass ich sie fast täglich als Frühstück vernasche. In letzter Zeit wurde ich oft nach dem Rezept gefragt. Ursprünglich war es eine  kohlenhydratfreie Version eines Pancakes mit nur einer Banane und mit einem Ei. Im Lauf der Zeit habe ich andere Sachen beigemischt und für leckerer befunden. Man kann dieses Rezept immer wieder neu variieren. Neulich habe ich Holunderblüten unter den Teig gemischt. Das war auch sehr fein.
 
 
 
tl_files/user/blog/pancakes_ala_olivia/1pancake_melone.jpg
 
tl_files/user/blog/pancakes_ala_olivia/2melone_pancake_sz.jpg
 
tl_files/user/blog/pancakes_ala_olivia/3oancakes_kaffee.jpg
 
 
 
 
 

Livis Pancakes (Pro Person)

 
1 Banane
1 Ei
3 TL gemahlene Braunhirse (aus dem Reformhaus)
1-2 TL Dinkelvollkornmehl
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
 
Die Banane mit einer Gabel zerquetschen, das Ei und die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem flüssigen Teig  vermengen.
In eine heiße Pfanne etwas Butterschmalz (Ghee) geben und mit einem Eisportionierer oder Löffel vier gleich große Pancakes in die Pfanne tropfen. Von beiden Seiten goldgelb backen.
 
Mit Früchten, wie Heidelbeeren, Himbeeren und reichlich Ahornsirup verspeisen.
 
Die folgende Variante ist mit Mango anstatt Banane und dazu Grapefruitfilets, die mir momentan am besten schmecken. Darüber etwas frische Minze. MJAMMMM!
 
 
 
tl_files/user/blog/pancakes_ala_olivia/4pancake_mango_hand.jpg
 
tl_files/user/blog/pancakes_ala_olivia/5mango_pancake_2er.jpg
 
tl_files/user/blog/pancakes_ala_olivia/6mango_pancake_close.jpg
 
tl_files/user/blog/pancakes_ala_olivia/7mango_pancake_oben.jpg
 
 
 
Die sonnigste Woche euch.
 
Herzliche Grüße
Olivia
 
Zum Anhören das hier
 

Monstermäßig /

Triple Lemon-Cupcakes

 
 
Um nicht immer nur von mir zu schreiben, habe ich überlegt, a) auch auszuwandern, b) einen Bauernhof zu kaufen oder c) mit meiner Freundin Lisa eine TV Show zu starten: Lisa und Livi oder so.
 
Bedauerlicherweise ist es dann doch nur auf Alois meinen neuen Weberknecht und Mitbewohner hinausgelaufen. Er lebt seit gestern Abend im dritten Stock des Hauses und tanzt an der Bürodecke. Ob er bloggertaugliches Material liefert bleibt abzuwarten.
 
Doch zuvor war Lisa hier zu Besuch und wir haben für euch monstermäßig gebacken.
 
Um nur ein paar ausgewählte Details zu Lisa zu nennen: Sie ist eine wunderschöne junge Frau, selbstständig, selbstbewusst, lustig und intelligent. Sie spricht fließend Mandarin und hat ein großes Herz für China. Ach, und ich liebe sie sehr.
 
 
tl_files/user/blog/monster/lisa2-2.jpg
 
 
Während ihres Besuchs durfte ich ein paar schöne und spannende Dinge über ihre drei Jahre im Nordwesten Chinas erfahren.  Außerdem kann ich jetzt  „Ich liebe Dich“ auf Mandarin sagen. Ein guter Start, obwohl man da eher etwas zurückhaltender sein sollte. Gleich mit der Tür ins Haus zu fallen ist dort nicht ratsam. Daher werde ich meinen Wortschatz auf ein „Hallo“ oder sogar ein „Guten Tag“ erweitern.
 
Da wir beide quirlig sind und uns recht rege ausgetauscht haben, ist uns jegliches Zeitgefühl flöten gegangen. Mein sonst eher strukturierter Tag (was die Mahlzeiten angeht) war völlig dahin. 
Um ab und zu auch etwas hinzubekommen, haben wir immer wieder ein subtiles: „Halt die Klappe und mach weiter“ ausgesprochen. Das hilft enorm.
 
Auf die Monster-Cupcakes kamen wir über Umwege. Lisa hat mir von einem Buch erzählt: Monster des Alltags. Ein wenig haben sie mich an meine Tiergeschichten (findet ihr links unter Texte) erinnert.  Der Autor hat eine feine Liebe zum Detail. So gefällt mir nicht nur „Monster des Alltags“, sondern auch „Zirkus der Süchte“  als Titel wirklich gut, aber auch „Monster der Weihnacht“ steht schon auf meiner Einkaufsliste. Hier könnt ihr mal reinschauen.  Und parallel kommt jetzt ein neuer Pixar-Film in die Kinos, der gut dazu passt. Das kann man hier sehen.
 
 
tl_files/user/blog/monster/monster.jpg
 
tl_files/user/blog/monster/livi2-2.jpg
 
tl_files/user/blog/monster/monster2.jpg
 
tl_files/user/blog/monster/monster4.jpg
 
tl_files/user/blog/monster/mosnter1.jpg
 
 
 
 
Arrrgghhhhh und obwohl ich eigentlich keine Trickfilme mag, bin ich beim nächsten Trailer ebenfalls hängengeblieben.
Diese Art von Filmen ist immer so stressig, aber ein kurzer Trailer ist cool und reicht mir völlig.
 
 
Zum Nachbacken haben wir:
 

Triple Lemon-Cupcakes

 
Zutaten
für den Teig:
125 g Butter, weich
125 g Zucker
1 Paket Vanillezucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
Prise Salz
2 Eier
50 g Frischkäse
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
 
für die Füllung:
12 TL Lemon Curd
 
für das Frosting:
80 g Butter, zimmerwarm
80 g Puderzucker
2 EL Lemon Curd (oder engl. Zitronenmarmelade)
175 g Frischkäse, zimmerwarm (nicht fettreduziert)
 
 
Zubereitung
Die Vertiefungen einer Muffinform mit Papierformen auslegen. Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) oder 160 Grad (Umluft) vorheizen.
 
Die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb mit dem Mixer sehr schaumig rühren. Nach und nach die Eier gründlich unterschlagen, dann den Frischkäse. Zuletzt Mehl, Backpulver und Natron kurz unterrühren bis ein glatter Teig entsteht. Diesen in die Förmchen der Muffinform verteilen und etwa 20 Minuten im Ofen (mittlere Schiene) hellbraun backen. Auf einem Rost ganz abkühlen lassen.
 
Die Zutaten für das Frosting auf Zimmertemperatur kommen lassen. Dann die Butter mit dem Puderzucker sehr schaumig schlagen, etwa fünf Minuten. Erst Lemon Curd einrühren, anschließend esslöffelweise den Frischkäse; nicht zu lange schlagen, sonst wird die Creme zu dünn! Das Frosting eine halbe Stunde im Kühlschrank etwas fester werden lassen.
 
Von den Cupcakes oben einen kleinen Deckel abschneiden und mit jeweils einem Teelöffel Lemon Curd füllen.
 
Für die Monster-Cupcakes haben wir das Frosting in drei verschiedenen Farben eingefärbt und nach dem Kühlen mit einem Messer auf die Cupcakes aufgetragen. Mit Süßigkeiten zu Monstern verwandeln und fertig!
 
 
Quelle Cupcake-Rezept: usa-kulinarisch.de
 
 
Das Lemon Curd-Rezept habe ich von hier genommen
 
 
Habt eine super schöne Woche.
 
Herzliche Grüße
Olivia
 
 
 
 
 

FruchtBar /

 
 
Beim Nachbarn ist der Rasensprenger am Sprühen und zwei Häuser weiter jökelt der Rasenroboter über den Hausacker. Meine Sonnenliege ruft laut:
„KOMM; KOMM ZUM MIR!! Wir chillen zusammen.“ Überhaupt habe ich in dieser Sekunde beschlossen, ich mach mir keinen Stress mehr. Auch und vor allem mit den Dingen, die mir wichtig sind. Gäbe es einen äußeren Beweis dafür, würde ich Reggae-wippend durch die Gegend laufen.
Wie unnötig sich wegen etwas Stress zu machen. Lieber erst mal was Schönes tun, Robbenbabys streicheln oder den Rasen mähen. Egal, nur EINFACH KEINEN STRESS machen. Es fällt mir keine Situation einen meinem Leben ein, in der ich mit Stress erfolgreicher war. In der Medizin gibt es nur eine Berechtigung für Stress/Angst und zwar, wenn man in freier Wildbahn vor einem gefährlichen Raubtier flüchten muss, z.B. einem Tiger oder Nashorn. Hände hoch, wer musste schon mal vor einer Raubkatze fliehen? Ahh, sowas, doch da fällt mir ein, ich musste schon mal vor einer wild gewordenen Horde Jungbullen fliehen, DA war das Adrenalin gut.
 
Machen wir noch ein Beispiel. Eine Prüfung steht an, Abi oder so. Bei mir war das eine anstrengende Zeit. Ich musste viel lernen, was ich langweilig fand und hab echt nicht alles behalten können. Vor der Matheprüfung gab es zwei Typen: mich, fast ohnmächtig vor Schiss, und Janosch. Der stand pfeifend vor der Tür bis wir in den Prüfungsraum durften. Ich wähle Typ zwei. Ich wiederhole: einfach keinen Stress. Fertig. 
 
Also was tun wir nun? CHILLEN! und dabei super cool aus der Wäsche schauen UND rhythmisch WIPPEN! 
 
Sanfte Überleitung ade, kommen wir zur heutigen Inspiration: Fruchtsäfte mit Schuss (Wasser oder Prosecco)
 
Was ist eigentlich der Plural von Schorle: Schorlen, Schorles, Schorli, Schorlata?
 
Frisch, spritzig und mit leckeren Säften. Wer einen Entsafter hat, ist bei diesem Thema  klar im Vorteil. Dann ist es noch vitaminreicher und köstlicher. Ham wa hier nicht.  Chhhrrrhhh...
Aber auch mit gekauften Säften (Getränkemarkt) und neuen Kombinationen schmecken die Saft-Wasser-Mixturen wirklich gut.
 
Abends kann Mutti sich auch noch ein Piccolöchen reinschummeln.
 
 
 
tl_files/user/blog/Fruchtbar/1bluetenschorle1.jpg
 
tl_files/user/blog/Fruchtbar/2blueten-Schorle2.jpg
 
tl_files/user/blog/Fruchtbar/3erdb_rhab-Scho1.jpg
 
tl_files/user/blog/Fruchtbar/4erdb_rhab_schorle.jpg
 
tl_files/user/blog/Fruchtbar/5ingwer_o-Scho1.jpg
 
tl_files/user/blog/Fruchtbar/6o-ingwer_schorle.jpg
 

 

Blüten-Schorle

1 Finger breit Hollunderblütensirup (Darbo ist gut)
20 Tropfen Rosenwasser (über Amazon oder Apotheke)
mit Eis und Sprudel auffüllen.
 

Erdbeer-Rhabarber-Schorle

Je ein Drittel
Erdbeersaft
Rhabarbersaft
Sprudel
Mit Eisklötzchen auffüllen
 

Orangen-Ingwer-Schorle

3 Saftorangen
Stück Ingwer (drei Finger breit)
Sprudel
 
Orangen auspressen. Ingwer in Scheiben schneiden, mit kochendem Wasser bedecken und 10 Minuten ziehen lassen. Ingwer entfernen, Wasser abkühlen lassen. Saft und Ingwerwasser mit 1/3 kühlem Sprudel aufgießen. Simsalabim! Schmeckt sehr gut und ist erfrischend.
 
 
Herzliche Grüße
Olivia
 
 
Grooven ist immer gut, z.B. hiermit.
 
 
 

Bento Bavaria /

Grüne Stunde

 
 
Ich nehme euch heute auf einen Spaziergang mit und wir packen zusammen eine bayerische Bentobox.
 
Vorab sei erwähnt, dass mich vor ein paar Tagen ein Päckchen aus Japan erreicht hat, in dem sich Bentoware vom Allerfeinsten befand. Ganz arg liebevoll ausgesucht. Die Frau meines Verwandten lebt in Tokyo und wenn er dort zu Besuch ist, bringt er manchmal so tolle Sachen mit. Ich hatte ihn gefragt, ob er mir ein, zwei oder maximal drei dieser Plastikboxen mitbringen könnte. Bekommen habe ich ein riesiges Paket voll mit allem was man für diese Art der Pausenbrotbox brauchen kann: sehr viele Boxen, Pikserchen, Ausstecher, Förmchen, Minifläschchen für Soßen, Taschen, Dekoration, Schächtelchen und Besteck. Alles quitschbunt und total japanisch. SUUUUUUUPER!
 
Aus diesem Grund wird es jetzt immer mal , wie schon erwähnt, eine Bento-Idee geben.
 
Habt ihr also eure Box für den Ausflug oder wahlweise ein Schulkind gepackt, können wir starten.
 
Mit dem Auto geht es hoch zum Bergsee, allzu ehrgeizig geht es nicht bei uns zu.  Einmal rum, dabei Spaziergänger anschauen und mehr oder weniger freiwillig ihren Gesprächen lauschen: „Alllllso diese Wege hier sind aber auch besonders schön angelegt“ ; ))))))
Wie, was ???? Ja, stimmt (siehe Foto). Auf einer Holzbank lassen wir uns nieder, jeder kriegt eine eigene, es sind genug da. Da kann man sich wunderbar drauflegen und die Wolken ziehen sehen. Um die Nase düsen ein paar Hummeln, eine Ameise pinkelt mir an den Arm, die Nuss.
Das Wasser gleicht einem Gemälde von Monet. Nur die Ente tuckert auf dem Wasser entlang und zieht ihre Bahn. Die Zeit... wer war das gleich wieder?
 
Ein Waldweg führt den Berg rauf, ich bin neugierig wo er hinführt. Vielversprechend sieht er aus, vielleicht kann man weiter oben über die kleine Stadt schauen, das wäre schön. Also, hoch. Und tatsächlich der Aufstieg wird mit einem herrlichen Weitblick belohnt.
 
 
 
tl_files/user/blog/BavariaBento2/bento_bayern3.jpg
 
tl_files/user/blog/BavariaBento2/bento_bayern4.jpg
 
tl_files/user/blog/BavariaBento2/bento_bayern6.jpg
 
tl_files/user/blog/BavariaBento2/bento_bayern5.jpg
 
tl_files/user/blog/BavariaBento2/bento_bayern.jpg
 
tl_files/user/blog/BavariaBento2/bento_bayern1.jpg
 
 
 
 
Wieder unten suchen wir uns einen schönen Tisch, packen unsere Bentoboxen aus (Selbstversorgung geht nicht überall, aber in jedem Münchner Biergarten) und haben einen gelungenen Snack.
 
Besonders exotisch wird es, wenn ein paar Bento-Utensilien in der Box verteilt werden.
 

Bayerische Bentobox

Pro Person eine Breze in kleine Ringe schneiden, die Hälfte mit Schinken belegen
Käsewürfel
Cherrytomaten
1 Ei (hartgekocht, passt aber nur zerteilt rein)
 
 
 
Bayerischer Tsatsiki (Rezept von Thermomix für vier Personen)
 
200 g Frischkäse
1 TL Schmand
50 g Radieschen
1/4 TL Salz
¼ TL Pfeffer (weiß, gemahlen)
1 Kästchen Kresse
 
Radieschen reiben, Kresse abschneiden und dazugeben, vermengen. Restliche Zutaten dazugeben, gut mischen.
 
Für den süßen Teil Kekse in kleine Ecken schneiden, mit Apfelschnitzen (mit Zitronensaft beträufelt) und anderen Früchten/Süßigkeiten in die Box geben.  
 
Holdrio, der Berg ruft. Das Echo schallt.
Herzliche Grüße
Olivia