Boxenstopp /

 

Wer oft unterwegs ist und sich dabei selbst versorgt, kennt das Thema. Nach einer Weile sind Schnellrestaurants echt langweilig, mal abgesehen davon, dass es sicher gesündere Sachen gibt als häufig Burger und Döner zu sich zu nehmen. Manch einer von euch hat den Vorteil in einer Betriebskantine bekocht zu werden. Doch auch das Essen dort ist in den seltensten Fällen wirklich lecker und vitaminreich.

Um die Schnellrestaurants zu umschiffen, habe ich mir auf Reisen in letzter Zeit häufig Brote geschmiert. Und auch die sind einem irgendwann über. Irgendwie kam mir wieder die Bento-Box in den Sinn.

Bento-Boxen stammen aus Japan und haben schon ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel. Damals haben sie den Feldarbeitern und Soldaten ein schmackhaftes Mittagessen garantiert. 

Eine Bento-Box unterscheidet sich von einer Stullenschatulle (Pausenbrotbox)! Häufig hat sie mehrere Kammern, um die einzelnen Nahrungsmittel voneinander zu trennen. Die Nahrung wird wunderschön angeordnet und, wie in Japan üblich, immer schön verpackt. Heutzutage sind Bento-Boxen in Japan überall auch zu kaufen. Und seit ein paar Jahren ist es ein Trend, dass meist Mütter ihren Kindern aufwändig dekorierte Bento-Boxen als Schulverpflegung mitgeben. Hoch im Kurs liegen, wie soll es auch anders sein, Comicfiguren. Dabei werden die Lebensmittel so arrangiert, dass sie wie die Comichelden aussehen.

Glücklicherweise habe ich einen heißen Draht nach Japan. Daher werde ich schon bald original japanische Bento-Boxen verwenden. Die Auswahl hier war mir zu gering.

Auf dem Blog werde ich immer wieder mal eine eigene Bento-Idee zeigen.

Heute gibt es für die Großen Salat, bei dem ich einfach meine liebsten italienischen Zutaten zusammengeworfen (nicht getrennt) habe. Und eine Bento-Pausen-Box für die Schulpflichtigen, plus Früchte im Glas. Nicht nur gesund, dafür aber leeeecker.

 

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Ich habe neulich im Radio gehört, dass viele Kinder ihr Pausenbrot wieder mit nach Hause bringen oder sogar wegwerfen. Vielleicht ging es denen wie mir (Stullenüberdruss) und etwas Abwechslung im Speiseplan tut gut.

 

Italienisch inspirierter Nudel-Involtini-Salat

(grobe Mengenangabe für eine Person)

Dafür je eine Handvoll

gekochte Nudeln (z.B. vom Vortag)

Cherrytomaten halbiert

Rucolasalat

1 EL Kapern

schwarze Oliven

Eine gute Portion Parmesanschnitze (mit dem Sparschäler geschnitzt)

und ein paar Involtini (Mozzarellastifte mit Parmaschinken umwickeln, kurz  anbraten)

Das Balsamicodressing kommt bei einer längeren Fahrt in ein extra Behältnis und wird dann vor Ort über den Salat gegeben. Ansonsten, druff damit und alles vermengen.

 

Bunte Pause

Da kommt z.B. rein:

Süßigkeiten nach Wahl

Gemüse nach Wahl, mittels Plätzchenausstecher in neue Form bringen.

Popcorn, Chips oder Salzgebäck. Sogar Brot kommt rein, aber eben nicht ausschließlich und nach Möglichkeit lecker anzusehen.

Genauso für den Obstsalat im Bento-Style, die Früchte in andere Form bringen. Mit einem Spritzer Zitronensaft vor dem Braunwerden schützen.

Alle Dinge, die zu dem etwas anderen Pausensnack gehören, dürfen ruhig mal in ungewöhnlicher Verpackung kommen. Das macht Spaß.

 

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Das Schöne ist, man kann so richtig rumtüfteln und alles Mögliche ausprobieren. Frei nach dem Motto: mit Essen spielt man!

Ich wünsche euch eine herrliche Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

 

 

 

 

 

 

O´krapft is /

und Deko zum Downloaden

 

 

Im Badischen, wo ich herkomme, wird die Fasnacht heftigst gefeiert. Als Jugendliche haben wir das auch ausführlich getan. In Erinnerung ist mir dabei geblieben, um vier Uhr früh am „Schmotzige Dunschtig“ geweckt zu werden, die schöne bengalische Beleuchtung der ganzen Stadt, teilweise gute Guggenmusik* , viel schlechte Schlagermusik, zu viel Alkohol, zu viele Betrunkene, Eiseskälte, heftige Hitze und Currywurst mit Pommes.

Inzwischen gehe ich nicht mehr auf die Fasnacht. Die Münchner können alles außer Fasnacht. Aber einen Krapfen gibt’s zum Kaffee, Helau, Ho Narro, und Alaaf!!! Netter ist es, das Ganze bei einem badischen Schwätzchen mit der Freundin zu erledigen.

Und diese Dekoration könnt ihr euch runterladen. Nämlich hier.

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Heute haben wir ein BIY, „buy it yourself“ zum Aufhübschen. Dafür braucht ihr nur Krapfen, Berliner, Pfannekuchen und wie sie sonst noch regional genannt werden, von einem guten Konditor oder Bäcker. Mhmmm lecker... ja.

Dazu bringen wir die Deko selbst auf den „German Donuts“ an, das sieht hübscher aus. Beim Bäcker prangt da häufig ein komisch grinsender Clown drauf. Woll´n wa nich.

Druckt, wenn ihr mögt, das PDF aus, schneidet die Sprechblasen aus und klebt sie auf einen Zahnstocher. Wenn ihr Seidenpapier habt, könnt ihr euch was einfallen lassen oder bei mir abgucken. Zu guter Letzt in die Berliner pieksen und beim Reinbeißen auf die Augen achten.

 

 

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*Guggenmusik

= Eine Menge Blechbläser und viele Schlagzeuger, die von Gaststätte zu Gasstätte gehen. Viel Tschingderassabum, viel Rhythmus, dadurch mitreißend. Laut, vor allem in kleinen Kneipen. Hab mal so ne Tuba am Ohr, da weißt Du was ein Ton ist. Ich würde sagen, alemannischer Samba.

Habt eine schöne Woche.

Herzliche Grüße
Olivia 

Cummulus, Regen & Co. /

 

Nachdem Herr K. vom Wetterdienst samt Lausemädchen irgendwie von der Bildschirmfläche verschwanden und dadurch eine Stelle vakant ist, möchte ich mich hiermit als Wetterfrosch bewerben.

Um Meteorologe zu werden, bräuchte ich zunächst mal das entsprechende Studium. Dafür mitzubringen ist eine gewisse Begabung in Physik und Mathematik, steht in der Ausbildungsbeschreibung. Gut, das war´s! Da bin ich raus. Also werde ich euch leider keinen zuverlässigen Wetterbericht auf Yippie liefern können, aber schön dass wir mal drüber geredet haben. Wetter geht eigentlich immer.

Dann machen wir halt wieder das was im ursprünglichen Leistungsspektrum enthalten ist:

Ein DIY: Das 3-D Wetterbild für Kinderzimmer.

Dafür benötigt ihr:

Fotokarton
Schere
Tesa
Doppelseitiges Klebeband
Falzbein (oder Scherenrücken)
Bleistift

 

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Entweder ihr zeichnet die Formen frei auf den Fotokarton oder druckt euch meine Vorlage aus. Wer über meine krummen Formen lacht bekommt einen Eintrag ins Klassenbuch. Dann die Formen ausschneiden, auf den Karton legen und Konturen abmalen. Wieder ausschneiden. 

 

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Die Wolkenunterseiten haben lange „Füße“ damit sie gebogen und mit Abstand an die Wand angebracht werden können. 
Mit dem Falzbein die Kanten nachziehen und knicken.

 

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Ich habe für die kleineren Formen Papierstreifen ausgeschnitten um damit den Abstand zur Wand zu erzielen. Das geht  mit dem Fotokarton oder normalem Papier. Den Streifen als Röllchen/Rechteck an z.B. einem Tropfen befestigen und dann mit doppelseitigem Klebeband an der Wand anbringen. Stark haftendes Klebeband verlängert die Lebensdauer des Bildes und verkürzt sie für den Putz zugleich ; )

 

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Als Trostpflaster für den entgangen Yippie-Wetterdienst hier ein paar unfassbare Wetterfakten:

 

Wusstet ihr schon, dass...

…die höchste Temperatur, die jemals gemessen wurde + 70,7 °C in der iranischen Wüste im Jahre 2007 war? In Deutschland stieg das Thermometer nie über +41,2 °C.

…die niedrigste Temperatur dagegen 1983 in der Antarktis gemessen wurde? Das Thermometer zeigte unglaubliche - 89,2 °C. In Deutschland liegt der Minusrekord bei - 45,8 °C.

…noch keine sichere Messung der Windgeschwindigkeit eines Tornados gelungen ist?

…Zentralasien die größten Temperaturunterschiede im Tages- und Jahresverlauf hat?

…Forscher es 2010 schafften, eine Temperatur von 4 Billionen °C in einem Teilchenbeschleuniger zu erzeugen?

…Die Temperaturvorhersagen der Meteorologen am zuverlässigsten sind? Besonders schwierig ist übrigens die Vorhersage von Regen.

(Quelle: ausbildung.de)

 

Ein hochbegabter und sehr erfolgreicher Kabarettist und Liedermacher, Bodo Wartke, hat ein passendes Lied zum Thema Regen geschrieben. An dieser Stelle herzliche Grüße an Bodo und an euch da draußen

Olivia