Noch ein wenig weniger /

 

Der 1. Advent steht kurz bevor und ich habe mich in diesem Zuge gefragt, ob ich dieses Jahr Weihnachtsdeko möchte. Die Antwort war ein klares NEIN! Wäre da nicht dieser Blog. Ein Blogger hat eine Weihnachtsdeko. Am besten selbstgemacht, absolut innovativ und der aktuellen Neigung der Betreiberin entsprechend, schlicht. Mhhmmm... nun denn.

Uns wurden früher immer plattdeutsche Weihnachtsgeschichten vorgelesen. In einer Geschichte gab es ein Schaukelpferd, das von einem Kind zum nächsten weitergegeben wurde. Und immer geschah nach Weihnachten das Gleiche mit dem Pferdchen: rupp um Schürbon. Genau das passiert hier immer mit der Weihnachtskiste und auch mit mir, rupp um Schürbon (rauf auf den Dachboden). Alleine! Mit einem großen Karton, irgendwo auf mir lagernd, die Leiter runter und nachher wieder hoch. Bin ich mal oben angelangt, wedele ich wie irre in der Luft, falls da eine Spinne ihre Kreise gezogen hat. Nicht auszudenken man müsste erst mit dem Kopf durch ein sorgsam gesponnenes Netz tauchen, das Krabbeltier säße mitten auf dem Kopf, unter einem klafft das dünne Holztrittchen und drei Stockwerke Treppenhaus.

Was dann in der Kiste lag, hat mir nicht gefallen. Altes Weihnachtsgedöns.

Es sollte ja ein Adventskranz für euch als mhhh... Anregung werden.

Im örtlichen Gartenfachhandel findet man sich ruck, zuck in einem Tross an kaufwütigen und dekohungrigen Damen wieder. Verzückt werden bunte Weihnachtswichtel in die Höhe gehoben und Glöckchen, Pützchen und Patzchen und Püffchen bestaunt. So ätzend, wie ich das beschreibe, meine ich es gar nicht, aber es ist einfach zu viel von allem. Schwindelerregend viel. Immerhin nach Farben sortiert.

Kurz war ich versucht mir einfach einen fertigen Adventskranz zu besorgen, ein Foto zu schießen und euch so zu zeigen. Aaaaber, so das geht ja nun auch nicht.

Ein beherzter Griff zu gebündelten Zweigen, einem goldenen Stern und Hirsch und schon war alles erledigt. Gefühlte 1000,00 Euro später war ich an der Kasse fertig und auf dem Weg nach Hause.

Ihr braucht für diesen Kranz nichts als die oben beschriebenen Zweige, Handschuhe (zum Aussortieren der Stechpalme *autschn), eine Gartenschere und grünen Draht.

 

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Es gilt den Radius grob abzuschätzen und dann einfach die Zweige miteinander zu verdrahten. Die Stechpalme am Schluss einfach an sinnvollen Stellen einfädeln.

 

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Nun noch die Teelichter und nach Belieben ein Dekoteil reinstellen. Fertig!

Es ist auch möglich alles wegzureduzieren.Einfach sagen die Reduktion sei das Must-have des Winters. Dann das Nichts einfach mit einem großen: Tadaaaaaaa!!! präsentieren. So war das bei "Des Kaisers neue Kleider" auch. 

 

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Im Wohnzimmer sah es schließlich aber dann so aus:

 

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Habt eine höchst angenehme Woche ; )

Herzliche Grüße
Olivia

 

*autschn, siehe Rene Mariks Maulwurf. 

Der geschrumpfte Adventskalender /

 

Liebe Pati, wenn Du das hier liest sofort RAUS hier. Dein Adventskalender zerstört sich sonst in zehn Sekunden von selbst. 

Schon als kleines Mädchen bekam ich in der Adventszeit immer einen Kalender von meiner Oma. Manchmal einen pädagogisch wertvollen Waldorf-Kalender, der aus Kistchen mit kleinen Figuren bestand. Drinnen waren Hirten, Schafe, die drei Könige und natürlich die Hauptdarsteller: der Engel, Maria, Joseph und das kleine Jesukindlein samt Krippe. Jetzt könnte man denken, dass ich diesen wiederverwendbaren Kalender irgendwann langweilig fand. Gar nicht, im Gegenteil, ich war jedes mal wieder darauf gespannt wie ein Flitzebogen das nächste Kistchen aufzumachen.  Jedes Jahr. Dieser Kalender war mein absoluter Lieblingskalender. Später waren es dann kleine Geschenke, die meist an einer Tannengirlande aufgehängt waren. Und auch ich habe meiner Oma einen Kalender gebastelt. Das Ganze haben wir sehr lange durchgehalten, also bis vor ein paar Jahren.

Inzwischen mache ich den Kalender aus Jux und Tollerei mit meiner Freundin. Diese hat vor drei Wochen einen zuckersüßen zweiten Bub, wie der Bayer sagt, bekommen. Während der kleine Maxi leihweise auf mir rumlag und schlief, die Mutter einen Cappuccino für mich herstellte, kam mir folgende Idee. Dieses Jahr möchte ich ihr einen Advents-Advents-Kalender zusammenstellen. Die letzten Jahre hatten wir uns aufgeteilt, einer die geraden Tage, einer die ungeraden. 24 Päckchen waren einfach zu viel. Frei nach dem Motto: „less is more“ gibt es dieses Mal von mir nur vier Paketchen. Eben einen echten ; ) Adventskalender.

Zum Inhalt: Es sollten auf keinen Fall Sachen sein, mit denen man nicht weiß wohin, außer in den Müll. Keine Stehrümmchen, kein Tinnef und auf keinen Fall nur Schokolade. Am besten etwas, das man gebrauchen oder verbrauchen kann. Haushaltswaren wären eine Möglichkeit gewesen, aber Toilettenpapier, Schwammtücher und Co. schienen dann doch nicht das Richtige zu sein. Und auch die Tatsache, dass Frau P.G. eine stillende Mutter ist, sollte nicht im Vordergrund stehen.

 

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Etwas schwieriger war die Frage der äußeren Gestalt. Wie sollte er aussehen. Ich weiß, dass die Wohnung der zu Beschenkenden klassisch in rot-weiß in die Weihnachtszeit geht. Die Farben sind also geklärt: Rot-weiß. Dann hatte ich einen Zweig im Kopf, leider eine genaue Vorstellung wie er aussehen sollte und hirschte deshalb mit den Hunden relativ lange vergebens durch den Wald. Es wurde ein Ast, der der Vorstellung am nächsten kam.

 

Anleitung:

 

Zweig (am besten schön geschwungen, nicht vermost, also genau das Gegenteil von meinem Fundstück).
Mit weißem Sprühlack versehen oder gleich Birke nehmen. Pompons basteln. Geschenke verpacken. Zahlen drucken, ausschneiden und auf die Geschenke kleben. Pompons und Päckchen am Ast befestigen. Mit einem vielsagenden Blick übergeben und hoffen, dass der Erstgeborene  der Freundin (Alter: zwei Jahre) nicht nach drei Minuten das Kunstwerk abgebaut bzw. alle Päckchen ausgepackt hat. Der Vorschlag von meiner Seite den Kalender an die Decke zu tackern, wurde leider abgelehnt.
 
 

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Der November hat mir heute keine guten Lichtverhältnisse geboten und Photoshop ist nicht mein bester Freund. So sind die Bilder eben naja... 

In der Schule haben wir früher immer gewichtelt. Klingt schräg, ist aber auch sehr nett. Im Losverfahren bekam man einen Klassenkameraden zugeteilt, den man dann nach Lust und Laune anonym beschenken konnte. Hatte auch was. Wenn man morgens an seinen Platz kam, lag dann ab und zu eine Überraschung da. Mit etwas Pech war die Mutter des Wichtels eine Hardcore-Alternative und hatte steinharte Vollkornplätzchen als angemessen erachtet. Oder ein Wollpüppchen. Besser war es aus meiner Schülerberufsgruppe etwas zu bekommen: den Poppern. Neonfilzstifte, WOW! Oder Ohrringe aus Gummi, Super-WOW. Aufkleber, die glitzerten, etc. So genug aus der Kindheit, der Rest des Kalenders muss zusammengezimmert werden.

 

Habt eine wunderschöne Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

 

 

 

Ohne Netz ins Netz /

 

 

Jetzt, wo die Sommerkleider (ungetragen) wieder verstaut werden, habe ich die Gelegenheit genutzt etwas auszumisten und ein System in den Kleiderschrank zu bringen.

Es ist keine Revolution, die da passierte, und dennoch macht es immer wieder Spaß.

Ich liebe Ordnung, kann sie nur nicht immer halten, bzw. manchmal sind mir andere Dinge wichtiger. Ich bewundere die Fähigkeit mancher Menschen, Dinge wieder genau an den Ort zurückzubefördern, von dem sie den Gegenstand herhatten. Was mir aber tatsächlich etwas unangenehm ist, sind sehr unordentliche oder schmutzige Räume. Aber so was gibt ja heutzutage eher selten. Man denke an all die Annehmlichkeiten wie den Vileda Wischmob, Staubsauger und dreifach antistatische Putztücher.

Um im Kleiderschrank den nötigen Überblick zu haben, habe ich mir simple Etiketten gebastelt und sie auf weiße Kartons geklebt. Sie erschienen mir zu einfach um sie euch zum Download zu geben.

 

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Und weil ich, wie auf Instagram schon beschrieben, derzeit kein Internet habe (vielen Dank auch an die Telekom), wird es heute nur ein klitzekleiner Post werden. Man darf gespannt sein, ob ich jemals wieder Internet haben werde. Bei der letzten Umstellung vor sechs Jahren, hatten wir ein HALBES JAHR kein Netz, keine E-Mail. Der dritte Telekom-Spezialist, der sich an der Installation versuchte, murmelte damals über den Account: Du bist ein Biest, du bleibst ein Biest, solange du am Leben biiiiest. Danach hat er sich scheckig gelacht. 

Beim Ausmisten gehe ich locker nach der Drei-Haufen-Regel vor. Für die, die sie nicht kennen:

1. Stapel = super, muss bleiben,

2. Stapel = weiß nicht, kommt drauf an, wann es das letzte Mal getragen wurde.

3. Stapel = uhhhhh, wie unbedingt weg.

Es kann vorkommen, dass man Lieblingsstücke einfach ersetzen muss, weil sie so häufig getragen werden. Das ist dann auch kein Drama, neue Kleidung ist was Feines.

Die gewonnene Zeit verbringe ich derzeit viel im Garten, es kündigen sich Tonnen an Laub an und der Garten soll winterfest gemacht werden. Neben dem ganzen Laub gilt es die Rosen zu schneiden, den Bambus langsam zu bündeln, Lavendel und den Kräutergarten zu stutzen. Aus den frischgeschnittenen  Lavendelbündeln mache ich wiederum „Dufthängerle“ für den, tadaaaa, frisch sortierten Kleiderschrank. Nähen mag ich nicht, außerdem habe ich keine Nähmaschine, daher binde ich den Lavendel einfach mit Stoff und Bändern zusammen. Verlieren die Stoffbündel ihren Duft, müssen sie eh ausgetauscht werden.

 

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Habt eine wunderschöne und sonnige Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

 

Pimp your Kürbis /

 

 

Ein absolut sicheres Indiz für den bereits eingetretenen Herbst sind gestapelte Kürbisse auf Strohhaufen am Straßenrand. Außerdem gibt es abends Kürbissuppe und in fast jedem Hauseingang steht so ein riesen Viech leuchtend rum. Morgens auf dem Spaziergang liegt häufig noch der Nebel auf den Feldern und lichtet sich mit etwas Glück innerhalb einer halben Stunde. Manch ein Pilz im Wald lockt mich, doch leider gehört meine Generation nicht mehr zu den Pilzkundigen, und ich würde lieber nicht bei Freunden „Suppe von selbst gesammelten Schwammerln“ (bayrisch für Pilz) kosten müssen.

Ich liebe Kürbissuppe. Doch davon gibt es mittlerweile genug Rezepte im Netz und in Kochbüchern, die wirklich fein schmecken. Was aber noch nicht so häufig auf dem Teller gelandet ist, sind Knabbereien vom Kürbis.

Wenn man sie knusprig bekommt, sind Kürbis Chips mit Kräutern der Provence ein absoluter Hit. Und auch Soy-Sauce-Röstkerne vom Kürbis sind mhhh.... yum.

Beides habe ich für euch verarbeitet, wobei die Chips eher nur lecker waren und weniger knusprig. Falls also jemand von euch das Geheimnis von krossen Chips kennt, bitte, bitte mitteilen. Schon im Voraus allerliebsten Dank dafür. Wo ich gerade das Rezept aufschreibe, fällt mir auf, dass eigentlich immer etwas schiefgeht. Beim Lachs vom letzten Mal habe ich euch gar nicht gesagt, dass ich den Lachs noch in der Folie steckend mit Zitrone beträufelt habe. Dieses Mal bin ich während des Backens der Chips aus der Küche gegangen. FEHLER! Die Röstaromen waren enorm, man könnte sagen, sie waren verbrannt.

 

Pikante Kürbiskerne

Man nehme

Kürbiskerne
Sojasauce

Meine allerliebste Sojasauce gibt es im Reformhaus (nicht für Sushi): Strong Tamari von Lima

Kerne (beim Aufschneiden für z. B. eine Suppe) entfernen und von den Kürbisfäden befreien. Mit ca. 2 Esslöffeln Sojasauce vermischen.

Dann bei 200 Grad Umluft ungefähr eine halbe Stunde, auf dem Backblech ausgebreitet, im Ofen trocknen. Im Netz habe ich gelesen, dass man die Kerne über Nacht in Salzwasser einlegen kann. Oder Sojawasser?!

 

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Kürbischips

 

Man nehme:

Leckeren Kürbis
Olivenöl
Salz/Pfeffer
Kräuter der Provence

 

Ein ca. 3cm breites längliches Stück Kürbis abschneiden. Mit einem Schäler dünne Streifen schneiden. Mit Salz und Pfeffer bestreuen, das Olivenöl und dann die Kräuter dazugeben. Vermischen. Auf ein Blech verteilen. Bei 220 Grad Umluft im Ofen backen, bis sie knusprig sind. Chips im Auge behalten. 1-2-3 Naschen.

Auch der Deko mit dem – ACHTUNG, uhhhh Latein - Namen: Cucurbita maxima (in diesem Fall ohne maxima eher minuscula, sprich kleiner) widme ich heute einen Abschnitt.

 

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Kürbis DIY

Man nehme:

1-2 Kürbisse
Sprühlack
Stanzformen
Klebeband (ablösbar)
Lust an vollgesprühten Händen oder Gummihandschuhgeruch an denselbigen
Anhänger
Stift

 

Die gewünschte Form ausstanzen oder ausschneiden. Am Kürbis mit Klebeband befestigen. Lack aufsprühen.

Anhänger mit Fake-Calligraphy Buchstaben bemalen. Hübsches Bändchen drum. Voilà.

 

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Bei uns auf dem Dorf sind wir früher auch (jahaaa, damals gab es noch kein Halloween) auf Süßigkeiten-Fang gegangen. Wir mussten für alte Schokoladentafeln von Tante Inge echt ein paar Sachen aufsagen. Ich glaube einer der Sprüche ging irgendwie: „Wir sind die Rübengeister und gehn von Haus zu Haus...“ usw. Letztes Jahr wurde hier auch geklingelt, top verkleidet waren die Kleinen, hatten aber keine Sprüche. Ich habe die fiese Tante raushängen lassen und meinte: „Wie sieht es mit einem Gedicht oder Lied aus?“

Die Antwort waren ratlose Gesichter und verlegenes Gekicher. Logo, dass es trotzdem Süßes gab. Was sonst!?

 

Habt eine wunderschöne Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

Ps: Daaaaanke Birgit und Martin für die professionelle Korrektur. Bei facebook: https://www.facebook.com/valtrado?fref=nf

 

Ein bisschen Kitsch darf sein /

 

 

Man stelle sich vor Frau Yippie war schon mal Trauzeugin. Is´n Ding, ge?! Das betroffene Brautpaar hatte jetzt Hochzeitstag. Genau genommen den Dritten.

An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön dafür, dass Du Dir immer meine Texte durchliest, liebe Pati.

Meine Rechtschreibschwäche dürfte jedem schon aufgefallen sein. Ich mache aber keine gewöhnlichen Fehler, NEIN! Ich mache super verkappte Tarnfehler Diese verstecken sich vor dem 1. und 2. Korrektor und zeigen sich erst EUCH so richtig. Famos, was?

Zurück zum Hochzeitstag der beiden. Jedes Jahr versuche ich mir etwas einfallen zu lassen. Da sich aber für Oktober bei P&O das zweite Kind angekündigt hat, war dieses Jahr alles etwas anders.

Letztes Jahr bekam Pati (und natürlich auch ihr Angetrauter) den Brautstrauß nachgebunden.

Dieses Jahr habe ich ihnen drei kleine Sträußchen in den Hochzeitsfarben geschenkt und kleine Muffins auf Hochzeit getrimmt. Da Schwangere bei dem Thema Nahrung etwas heigkel sein können, bin ich auf Nummer sicher gegangen. Ich habe Zitronentörtchen gebacken bei denen ich sicher sein konnte, dass sie ihr schmecken.

Gut, es wäre nicht Yippie, wenn ich nicht doch etwas verpeilt hätte. Leicht verträumt habe ich aus Versehen den Zuckerguss unter den Teig gemischt. Es schmeckte zwar ziemlich süß, aber es ging trotzdem.

Fondant in Weiß mag ich immer noch gerne. Das Werkeln damit macht großen Spaß. Eigentlich kann man nichts falsch machen. Als Kleber für die Blüten nehme ich Wasser. Falls ihr keine Fondantausstecher habt, kann man sich auch mit Keksausstechern eine Dekoration ausdenken.

Ich hoffe die Fotoanleitung spricht für sich. Für die Arbeiten mit Fondant ist es hilfreich eine echt Vorlage zu haben. Ich habe mir eine Rose im Garten stibizt. 

 

 

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Wenn alles fertig ist, sieht es immer nett aus, wenn man hübsche Schachteln hat und eventuell ein Anhängerchen, Tadaaaa! Den könnt ihr euch hier frei Haus runterladen und an ein Präsent hängen. Chrrr... absoluter Wahnsinn ; )

 

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So ein Törtchen geht auch für einen Geburtstag von Tante Trude oder z.B. zur Taufe, also generell bei blumigeren Anlässen. 

Habt eine fantastische Woche.

Herzliche Grüße
Olivia