Sommerkeks /

oder Cookie Contest

 
 
Immer wieder suche ich nach dem perfekten Kaffeebegleiter, einer kleinen Süßigkeit eben. Manchmal mag man sich aber nicht an den Ofen begeben und backen. Oder manch einer ist schlichtweg unwillig oder sogar total unbegabt was das Backen angeht.
 
Darum lasse ich mal einen selbstgemachten Cookie gegen eine gekaufte Süßigkeit antreten. JAAAAAA doch, ich weiß, das Selbstgemachte wird in den meisten Haushalten siegen. Aber es gibt auch Punkte für ganz schnell eingekauft und unkompliziert. Und da ich das ungesponsert mache, kann ich auch schreiben was ich will. Ha!
 
Bevor wir aber an die Wahlurne treten und vorher verköstigen, kommt das Rezept, das ich im Magazin von Martha Stewart gefunden und nach meinem Gusto umgeändert habe.
 
 
 
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Sommerbeerenkeks

 
Ergibt ungefähr 30 Stück
 
400 g Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren (kleine) , die roten Beeren ganz fein würfeln
Saft von 1 kleinen Zitrone
100 g Zucker
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g eiskalte Butter
160 ml (Konditor) Sahne
grobkörniger Zucker zum Bestreuen
Lust zu Backen
 
Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Beeren mit dem Zitronensaft und 2 EL Zucker verrühren und stehen lassen.
 
Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und dem restlichen Zucker in einer großen Schüssel verrühren.
 
Die Butter in feine Flocken schneiden (oder mit einer Küchenreibe zerkleinern) und mit der Sahne unter die Mehlmischung rühren. Mit den Fingerspitzen zu einem Teig zerkrümeln.
 
Die Beerenmischung unterrühren. Backblech mit Backpapier auslegen.
 
Mit einem Esslöffel den Teig mit ca. 2cm Abstand auf die Backbleche tropfen. Mit grobkörnigem Zucker bestreuen, ca. 25 Minuten goldbraun backen.
Auf einem Keksgitter etwas abkühlen lassen.
 
Ich habe es mit essbaren Blüten und saisonal passenden Beeren dekoriert.
 
Und dieses Mal hatte ich auch keine Probleme mit der Frage wohin damit, außer in meinen Magen. Für mich war es eine schöne Möglichkeit ein Dankeschön in kulinarischer Genussform an Leute zu richten, die mir sehr am Herzen liegen.
 
Der Sommerkeks tritt gegen einen Himbeerkeks aus dem Supermarkt an. Die Marmelade des Herstellers mag ich eigentlich ganz gerne, sodass die Möglichkeit bestand, dass der Keks durchaus köstlich sein könnte.
 
Ich komme zur Wertung
 
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Gekaufter Keks:
 
Aussehen: ganz nett
Geschmack: ok, sehr süß
Verfügbarkeit: gut
Fazit: kann man kaufen, muss man aber nicht ; ))))))
 
Selbstgemachter Sommerbeerenkeks
 
Aussehen: ohne Deko, ok
Geschmack: lecker
Verfügbarkeit: je nach Backdrang, ok.
Fazit: ja, werte Leserschaft, es war sowieso jedem klar, es lohnt sich IMMER selbst zu backen. Diese Kekse sind nicht verhandelbar gut. Macht es nur nicht wie ich und lasst sie weich werden (sofort vom Blech nehmen); stellte das aber erst bei der Auslieferung fest. Sollte es aber aus diversen Gründen, z.B. der Backofen ist kaputt, die Bäckerin fühlt sich kaputt, der Sommer ist aus, die Butter ist aus, etc. absolut nicht möglich sein selbst zu backen, dann KEIN STRESS, die Gekauften sind gut zum Kaffee, I swear.
 
In diesem Sinne, knusper, knusper Knäuschen, wer knabbert an meinem Kaffeekeks? Eine köstlich genussvolle Woche euch.
 
Herzliche Grüße
Olivia
 
Aus der Hauptstadt und der schwäb. Hauptstadt was zum Kichern hier

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