Ohne Netz ins Netz /

 

 

Jetzt, wo die Sommerkleider (ungetragen) wieder verstaut werden, habe ich die Gelegenheit genutzt etwas auszumisten und ein System in den Kleiderschrank zu bringen.

Es ist keine Revolution, die da passierte, und dennoch macht es immer wieder Spaß.

Ich liebe Ordnung, kann sie nur nicht immer halten, bzw. manchmal sind mir andere Dinge wichtiger. Ich bewundere die Fähigkeit mancher Menschen, Dinge wieder genau an den Ort zurückzubefördern, von dem sie den Gegenstand herhatten. Was mir aber tatsächlich etwas unangenehm ist, sind sehr unordentliche oder schmutzige Räume. Aber so was gibt ja heutzutage eher selten. Man denke an all die Annehmlichkeiten wie den Vileda Wischmob, Staubsauger und dreifach antistatische Putztücher.

Um im Kleiderschrank den nötigen Überblick zu haben, habe ich mir simple Etiketten gebastelt und sie auf weiße Kartons geklebt. Sie erschienen mir zu einfach um sie euch zum Download zu geben.

 

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Und weil ich, wie auf Instagram schon beschrieben, derzeit kein Internet habe (vielen Dank auch an die Telekom), wird es heute nur ein klitzekleiner Post werden. Man darf gespannt sein, ob ich jemals wieder Internet haben werde. Bei der letzten Umstellung vor sechs Jahren, hatten wir ein HALBES JAHR kein Netz, keine E-Mail. Der dritte Telekom-Spezialist, der sich an der Installation versuchte, murmelte damals über den Account: Du bist ein Biest, du bleibst ein Biest, solange du am Leben biiiiest. Danach hat er sich scheckig gelacht. 

Beim Ausmisten gehe ich locker nach der Drei-Haufen-Regel vor. Für die, die sie nicht kennen:

1. Stapel = super, muss bleiben,

2. Stapel = weiß nicht, kommt drauf an, wann es das letzte Mal getragen wurde.

3. Stapel = uhhhhh, wie unbedingt weg.

Es kann vorkommen, dass man Lieblingsstücke einfach ersetzen muss, weil sie so häufig getragen werden. Das ist dann auch kein Drama, neue Kleidung ist was Feines.

Die gewonnene Zeit verbringe ich derzeit viel im Garten, es kündigen sich Tonnen an Laub an und der Garten soll winterfest gemacht werden. Neben dem ganzen Laub gilt es die Rosen zu schneiden, den Bambus langsam zu bündeln, Lavendel und den Kräutergarten zu stutzen. Aus den frischgeschnittenen  Lavendelbündeln mache ich wiederum „Dufthängerle“ für den, tadaaaa, frisch sortierten Kleiderschrank. Nähen mag ich nicht, außerdem habe ich keine Nähmaschine, daher binde ich den Lavendel einfach mit Stoff und Bändern zusammen. Verlieren die Stoffbündel ihren Duft, müssen sie eh ausgetauscht werden.

 

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Habt eine wunderschöne und sonnige Woche.

Herzliche Grüße
Olivia

 

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